Paul Graham: a shimmer of possibilty

Paul Graham wohl bestes Werk umfasst 12 einzelne Bildbände, die außer Datum und Ortsangabe keine weiteren Informationen enthalten. In filmischer Dramaturgie werden kleine Alltagszenen in  den USA aufgelöst. Ein Essay-Fotobuch das filmische Kategorien von Zeit und Montage in die Fotografie überführt.

Wenn der Film über sich selbst nachdenkt

Lange Einstellungen, Kommentare aus dem Off, Polyphonie, bildinterne Rahmungen oder sichtbare Schnitte sind eben nicht nur Mittel, einen mitunter anstrengenden Kunstfilm zu produzieren, sondern auch Mittel, um den fiktionalen Charakter eines Films zu zeigen. Ein Film, so könnte sich Filsers keineswegs neue These zusammenfassen lassen, zeigt nicht nur Welt, sondern immer auch Bilder von Welt. Und so kommt eine Eigenart des Filmischen zum Vorschein, nämlich gleichzeitig dokumentarisch und fiktional zu sein, was Filser in Anlehnung an Gilberto Perez als „material ghost“ bezeichnet.

 

Barbara Filser: „Chris Marker und die Ungewissheit der Bilder“, Wilhelm Fink Verlag, München 2010, 515 Seiten, Deutsch, ISBN: 978-3-7705-4883-5

you killed me first

27.03.2012, 7.30 pm
Tessa Hughes-Freeland

A lecture on the Cinema of Transgression

Delving into the history of the Lower East Side / East Village club scene of the 1980’s, Tessa Hughes-Freeland will talk about prevalent influences as well as other filmmakers and performance artists who made up the scene. Her approach will be from a subjective point of view as someone who was fully immersed in it as a nocturnal shadow dweller and filmmaker.

Free admission

 

KW Institute for Contemporary Art

Auguststr. 69

D-10117 Berlin

www.kw-berlin.de
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