CRITIQUE DE LA SÉPARATION

Guy Debord beginnt seinen Film CRITIQUE DE LA SÉPARATION mit ironischen Anmerkungen auf Texttafeln, um den Konventionen der Narrativität im Dokumentarfilm mit einem eindeutigen Fingerzeig zu versehen. Da ist die Rede von „real heroes“ und einer „a true story“1 und weiteren für das Kinoformat unüblichen Aussagen, die von der Sprecherin Caroline Rittener vorgetragen werden.

Das Verhältnis zwischen den Bildern, dem Kommentar und dem Untertitel ist weder eines dass von Ergänzung und Entsprechung geprägt ist, noch ist es ein Gleichgültiges. Es strebt danach selbst Kritik darzustellen.

1 Vgl. http://www.arsenal-berlin.de/de/arsenal/programmtext-anzeige/article/1365/212.html?type=98&cHash=ab5cec6137


aus Rossi; Nicolas (2010): „Wie man sagt – Stimme als interventionistische Maßnahme in essayistischen Filmen, erörtert an Arbeiten von Chris Marker und anderen Suchenden“, Theoretische Diplomarbeit

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