Essayfilmen heißt leben lernen

„Der Essayfilm beginnt mittendrin, da, wo sich Probleme, Bilder und Fragen aufdrängen, ein Nachfragen und Erkunden eingefordert wird. Es gibt sich keine Methode und Zielsetzung vor, sondern entwickelt Bilder und Stimmen nach Maßgabe seiner Suche und entwirft sich nach vorn, in eine offene Form. Mehr als fiktionale oder dokumentarische Filme scheint er zu wissen, dass alle Bilder der Welt bereits existieren (!), dass die Leinwand bereits voll ist und alle Filme bereits abgedreht sind.“

Michaela Ott in Sven Kramer, Thomas Tode (2011): Der Essayfilm. Ästhetik und Aktualität. Sie ist Theorie-Professorin an der Hfbk-Hamburg

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s