Das Leben ist die schmerzhafte Ecke – das Kino die klaffende Kante

„Dieses Publikum, dem man so vollkommen die Freiheit entzogen hat und das dies alles geduldet hat, verdient weniger als jedes andere, dass man es schont. Mit dem traditionellen Zynismus derer, die die menschliche Neigung, ungerächte Kränkungen noch zu rechtfertigen, kennen, verkünden die Manipulatoren der Werbung heute in aller Ruhe, daß ‚man ins Kino geht, wenn man das Leben liebt‘. Aber dieses Leben und dieses Kino gelten gleich wenig; insofern sind sie tatsächlich beliebig  austauschbar.“

Guy Debord in „in girum imus nocte et consumimur igni“

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