FILZ empfiehlt: der Fluss war einst ein Mensch, Jan Zabeil 2011

Signale der Hoffnung für den deutschen Film:

Mit dem diesjährigen 50. Jahrestag des Oberhausener Manifests wird gerade fleißig die Diskussion um die deutsche Filmlandschaft wiederbelebt. Eine Stimme kommt von Dominik Graf. „Der Selbstbetrug einer Gesellschaft – inklusive ihrer Künstler –, die ein bereits zu Tode gentrifiziertes Land partout ins neue globale ‚Gute‘ hinüberretten möchte“, nennt er in seinem in der „Zeit“ erschienenen Artikel „Das Grauen … das Grauen!“ das aktuelle deutsche Qualitätskino, das sich in „Bedeutungs- und Themenfilmerei“ erschöpfe. Im selben Atemzug fordert er die Rückbesinnung des deutschen Films auf seine Wurzeln im Kino der Attraktionen der europäischen Jahrmarktkultur samt Schauwert und Trivialitäten.

Das „globale Gute“ hält in Jan Zabeils Der Fluss war einst ein Mensch Einzug als Mythos vom verlorenen Paradies. Die Utopie von einer idealen Landschaft fernab jeglicher Zivilisation. Eine geradezu jungfräuliche Welt, in der der Mensch ohne Probleme unbedarft leben kann.

Trailer:

www.critic.de

Rezension:

www.schnitt.de

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