Interview mit Philip Scheffner zu „Revision“ auf 3sat

Interview mit Philip Scheffner zu „Revision“

Der Regisseur von „Revision“ spricht über das Buch „Grenzfall“ von Merle Kröger, den „Roman zum
Dokumentarfilm“, über Erinnerung und das Verhältnis von Wahrheit und Fiktion.
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FILZ empfiehlt: Avantgarde ist keine Strömung III

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Der D21 Kunstraum und die Filmgalerie Alpha60 laden ein zur dritten Ausgabe des Mini-Filmfestivals »Avantgarde ist keine Strömung«. 

 

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Festival – Avantgarde ist keine Strömung III

 

[http://www.reiheexperimentalfilm.de]

 

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Festivalwoche

05.12.-09.12.2012

 

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Der D21 Kunstraum und die Filmgalerie Alpha60 laden ein zur dritten Ausgabe des Mini-Filmfestivals »Avantgarde ist keine Strömung«. Das diesjährige Festival ist das bislang größte und wird neben dem Programm aus internationalem Experimental-, Kurz- und Dokumentarfilmen auch Spielfilme von bekannteren Künstlern zeigen und mit dem »Künstlerkino« ein völlig neues Format präsentieren.

 

mit Filmen von Chantal Akerman, Samuel Beckett, Dara Birnbaum, Dietmar Brehm, Yvon Chabrowski, Siegfried A. Fruhauf, Dominique Gonzalez-Foerster, Michaela Grill, Juha von Ingen, Iman Issa, Amar Kanwar, Tina Keane, Anja Kirschner & David Panos, Kurt Kren, Laida Lertxundi, Sergey Loban, Georges Méliès, Deimantas Narkivicius, Katrin Olafsdottir, The Otolith Group, Norbert Pfaffenbichler, Lisl Ponger, Marion Porten, Birgit Rathsmann, Sylvia Schedelbauer, Michaela Schwentner, Semiconductor, Tor Jørgen van Eijk, Maya Schweizer, Rirkrit Tiravanija, Peter Tscherkassky, Clemens von Wedemeyer und Gillian Wearing

 

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Informationen und das vollständige Programm:

http://www.reiheexperimentalfilm.de

http://www.d21-leipzig.de

 

Preise

Einzelticket 6,50 € / 4,50 €

Tageskarte: 13 € / 9 €

Festivalpass 25€ / 20 €

 

Ermäßigung: Schüler, Studenten, Leipzigpass, Mitglieder der Filmgalerie Alpha60

Eintritt frei: Mitglieder des D21 Kunstraum Leipzig

 

Festival-Ort

Luru-Kino in der Spinnerei

Spinnereistr. 7

04179 Leipzig

http://www.luru-kino.de/

 

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Webseite: http://www.reiheexperimentalfilm.de

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Leben BRD 1990

Leben BRD 1990

0000052423 LEBEN BRD 1990Der Autor montiert ein Sittenbild der gegenwärtigen BRD mit Aufnahmen aus Szenen, wo Leben geübt, Verhalten / Haltbarkeit getestet wird. Wohin man sieht, treten Menschen als Schauspieler ihrer selbst auf, nehmen Rollen ein. Ein Spiel im Lebenstheater aus Schulungskursen, Tauglichkeitstests von Dingen und Menschen. Sei es im geburtsvorbereitenden Kursus für künftige Eltern oder beim Proben von Verkaufsgesprächen, auf dem militärischen Übungsplatz oder beim Rollenspielen zu Lehrzwecken: überall ist das unentwegte Bemühen zu verspüren, auf den Ernstfall ‚Wirklichkeit‘ vorbereitet zu sein. (ZeughausKino, Programm, Berlin) Man könnte Farockis filmischen Reflexionen den Baudrillardschen Gedanken zuordnen, daß heute nicht mehr, wie noch in einer Erzählung von Borges, eine Landkarte an ein bestimmtes Gebiet angeglichen wird, sondern daß jene der Wirklichkeit als Simulakrum vorausgeht. Dies veranschaulicht Farocki insbesondere in LEBEN – BRD (1990). Menschenkörper agieren dort wie Maschinen oder schließen sich an Maschinen an, während Puppen und Gestelle anstelle von Menschen proben. Ob Autoschlüssel, Waschmaschinen, Hebammen, Fahrschüler oder Versicherungsvetreter alle fügen sich in die moderne absurde Welt einer Risikogesellschaft: ein einziges Proben für den Ernstfall, den Notfall, den Unfall in allen Sektoren der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Welt. (Christa Blümlinger, StadtKinoProgramm, Wien 1996) Wie sich im Bereich der Material- und Warenprüfung etwas vom Wesen unseres Gebrauchs der Dinge mitteilt, die Essenz menschlichen Alltagshandelns hervortritt, so wird in dem vielfältigen Probieren, Nach- und Rollenspielen etwas sichtbar von jener Regelhaftigkeit, die aus den Weltvorstellungen verschiedenster Mächte ersichtlich ist, die nicht restlos in die Menschen aufgehen. Die Realitätspartikel, aus denen LEBEN – BRD besteht, setzen ein simuliertes Leben zusammen, verknüpft sind diese Bestandteile fiktional, spielfilmmäßig. Dieses Zeitbild ist montiert nach Assoziationen, Oppositionen, Stichworten, Bewegungsabläufen und Gesten (…) und nach zeitgenössischem Sprachgebrauch in den Spielszenen; aus unterschiedlichen Gesprächssituationen wird ein fortgesetzter Dialogablauf zu einer Sequenz geschnitten. (Jörg Becker)

SUNDANCE 2012

Vier deutsche Filme beim Sundance Film Festival

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Großer Erfolg für den deutschen Film „Houston“ von Bastian Günther: Er feiert seine Weltpremiere im Wettbewerb World Dramatic Competition des Sundance Film Festivals. Das gab das Festival auf einer ersten Pressekonferenz bekannt. Mit dem von Lichtblick Media produzierten Kinospielfilm mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle ist damit nach vier Jahren wieder ein deutscher Regisseur im Spielfilmwettbewerb des Kult-Festivals vertreten.