Dokumentarfilm als visuelle Poesie: Robert Gardners »Forest of Bliss«

Zur Begrifflichkeit der Dinge: Könnte man dieses interessante Meta-Genre „Dokuessay“ nennen?  Künstler|Filmemacher wie Chantal Akerman, Trinh T. Minh-ha, Robert Fenz, Peter Hutton, Jonathan Schwartz bzw. Fern Silva ergründeten Neuland und bestachen dabei durch den Mut bestehende Konventionen audiovisueller Ausdrucksformen sowie wissenschaftlicher Methodiken hinter sich zu lassen.

Literatur zum Film:

http://www.amazon.de/Robert-Gardners-»Forest-Bliss«-Dokumentarfilm/dp/3867644098

„(…) zum Beispiel der Film von Robert Gardner FOREST OF BLISS: Man ist hier erstmal zurückgeworfen, weil man zehn bis fünfzehn Minuten draufguckt und nichts versteht. Und auch weil einem keine textlichen und sprachlichen Zugänge vermittelt werden – da findet erstmal auch eine Frustration statt, mit der man sich auseinandersetzten muss, und dann beginnt man – wie in einem fremden Land, in dem man die Sprache nicht versteht – auf andere Bedeutungen, auf Zusammenhänge, auf Bildlinien zu achten, wie es einem als engagierter Tourist eben oft auch notwendig ist, um diese Vielfältigkeit zurück zu gewinnen.“*

*Auszug aus einem Interview vom 10.04.2010 zwischen Nicolas Rossi und Gerd Roscher

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