Textempfehlung: „In der Abwesenheit des Menschen“ Über Lager, Landschaften und Geister in Philip Scheffners Halfmoon Files

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Nicht ganz neu, verliert der Artikel über eine mögliche Lesbarkeit von deleuzianischem Denken in Philip Scheffners Film nicht seine Relevanz.

Das Buch von 2011 selbst befasst sich mit der Fortführung und heutigen Anwendbarkeit der Theorien von Deleuze, die an der Schnittstelle zwischen Philosophie und Nicht-Philosophie eine Wirkung entfalten. Deleuze widmete sich immer wieder dem Bewegbild; seine beiden „Kino-Büchern“* birgen auch heute noch denkenswerte Strategien der filmischen Betrachtung und Lesbarkeit:

Herausgeber sind Prof. Friedrich Balken, seines Zeichens Lehrender an der Bauhaus Universität Weimar, und Prof. Marc Rolle, der an der Zürcher Hochschule tätig ist.

*

  • Das Bewegungs-Bild. Kino I. Suhrkamp, Frankfurt 1989 (orig. 1983)
  • Das Zeit-Bild. Kino II. ebd. 1990 (orig. 1985)

 

Nicolas Rossi

Wenn ich vier Dromedare hätte, eine Radioarbeit von Ulrike Haage über Chris Marker

Wenn ich vier Dromedare hätte [55 mn]

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Text: Chris Marker, Ulrike Haage

Voices: Hanns Zischler, Ken Yamamoto

Composition, piano and electronics: Ulrike Haage

Original sounds: Chris Marker

Viola: Eve Wickert

Drums: Eric Schaefer

Sound: Andreas Meinetsberger, Philipp Fiedler

© 2011 WDR 3

 

Link

Hinweis: Der Startpfeil zum Abspielen ist sehr klein geraten; er befindet sich links vom Titel unterhalb des Bildes

 

 

Nicolas Rossi

Buchempfehlung: Chris Marker. Kommentare 1 + Kommentare 2

Aus dem Französischen v. Erich Brinkmann u. Rike Felka.

Die Publikationen sind besonders hervorzuheben, da erstmals die deutsche Übersetzung von „Wenn ich vier Dromedare hätte“ zu haben ist. Dieser Film gilt als ein Geheimtipp unter den Großwerken Markers; der multiple Off-Kommentar funktioniert als perfektes narratives Werkzeug und entblättert die Dramaturgie bis hin zur kristallisierenden Einsicht, dass – in Bazins Worten ausgedrückt – […] die Zeit des Bildes zwar gekommen ist, Marker uns aber zu verstehen gibt, dass man dem Bild nicht das Können und die Vorteile der Sprache opfern muss […].

 

Nicolas Rossi

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