Buchempfehlung: „Geschichtsbilder: Kino, Kunst, Widerstand“, von Jacques Rancière

„[…]Sich zu fragen, wie Künstler die sinnlich spürbare Welt zerlegen, um einzelne Ausschnitte zu konstruieren und neu zusammenzusetzen, bedeutet, nach dem politischen Kern zu fragen, der in jedem künstlerischen Ansatz steckt.[…]“

41u-hkihcfl-_sx347_bo1204203200_Für Jacques Rancière gibt es keine Philosophie des Kinos. Wenn das Kino etwas Eigenes, nur ihm Zugehöriges, hat, dann ist es wohl das Vermögen, andere Künste in einer einzigen zu vereinen. Wort, Bild und Musik fügen sich in diesem spezifischen Verfahren der sinnlichen Darstellung zu einer „demokratischen“ Kunstform zusammen, die dazu fähig ist, vom Banalen genauso zu sprechen wie vom Außergewöhnlichen. Es sind die Ideen, die die Möglichkeiten des Kinos bestimmen, denn es gibt kein Wesen des Kinos.

Schöne dünne Lektüre zum Nach- bzw. Vordenken.

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Essayfilm veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s