Brief an Harun Farocki

Der Einfluss des Filmemachers, ach, sagen wir des Künstlers und Filmemachers, nun, stellen wir doch einfach fest, dass es hier keinen Unterschied mehr gibt, dass dies oftmals keine zeitgemäße oder relevante Unterscheidung mehr sein kann, Farocki, ein Suchender zwischen Bertolt Brecht und Jean-Luc Godard – seine Alleinstellung wird uns noch lange beschäftigen.

Der >BRIEF<

 

Heute in China: Comment-Funktion im Kino

Ein Artikel in den Online-Ausgabe der New York Times macht Angst: China legt vor mit einer möglichen Zukunftsvision des Kinos. Der Zuschauer vermag mittels Smartphone sein Kommentar abzugeben, wie er es vom Medienkonsum im Internet her gewohnt ist. Die Mutmaßung einiger forscher Medienwissenschaftler – und es sind wirklich sehr wenige die sich nicht ständig repetitiv verhalten (…) – scheint sich teilweise schon jetzt als nicht völlig haltlos darzustellen: Das klassische Filmesehen im Sessel, mit der entsprechenden Loslösung der Realsituation im Präsenz, verlagert sich in die zeitgenössische Art der Medienrezeption bzw. transformiert sich in ein mehrschichtiger, kollagenartiges und interaktives Teilnehmen. Somit kann man bereits von einer neuen Art filmischer Erfahrung sprechen, die sich per Definition schon nicht mehr dem Lichtspieltheater zuschreiben lässt.

Der vollständige Artikel: NYT

Chris Marker-Retrospektive in New York mit 28 seiner Filme

Die Brooklyn Academy of Music’s BAMCinematek widmet Chris Marker vom 15-28. August eine vielversprechende Retrospektive. Ganze 28 Filme des Filmemachers, welche er in seiner 54-jährigen Karriere umgesetzt hat, werden zu sehen sein. Darunter befinden sich auch Werke mit Seltenheitswert wie 2084, Be Seeing You, Class of Struggle oder aber die Kurzfilme Prime Time…, Sixth Side of the Pentagon und Embassy.

Chris Marker retrospective at BAM Rose Cinemas [30 Lafayette Ave. between Ashland Place and St. Felix Street in Fort Greene, (718) 636–4100, http://www.bam.org]. Aug. 15–28 at various times. $13, $8 for members.

Tarkowski online und kostenlos zu sehen inkl. seiner studentischen Filme

Zu sehen auf Openculture:

  • Ivan’s Childhood – Web (1962)
  • Andrei Rublev- Part 1 – Part 2 –  (1966)
  • Solaris – Part 1 – Part 2 – (1972)
  • The Mirror  – Web –  (1975)
  • Stalker – Part 1 – Part 2 – (1979)
  • Nostalghia – Web – (1983)
  • Drei seiner studentischen arbeiten – Web
    • The Killers, 1956
    • There Will Be No Leave Today, 1958
    • The Steamroller and the Violin, 1960

Wie steht es um die Bedeutung des Dokumentarfilms für den franz. Film? (in franz. Sprache) Podcast auf France culture

Zunächst spricht Michel Ciment mit Alain Resnais. Das Gespräch fand statt im Rahmen von der Veröffentlichung von Resnais Film “Herzen”.

>>PODCAST<<

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Die Teilnehmer des anschließenden Podcasts:

Nicole Brenez, Essayistin, Regisseurin, Professorin an der Paris I Panthéon-Sorbonne
Pascale Cassagnau, Promotion in der Kunstgeschichte und -Kritik
Nicolas Philibert, Regisseur
Claire Simon, Regisseurin

Was ist aus der Dokumentarfilm-Tradition geworden? Welche Stellung nimmt er innerhalb des zeitgenössischen französischen Films ein, und welche Arten sind von Relevanz? Warum entdeckt die Zeitgenössische Kunst wie selbstverständlich den Dokumentarfilm für sich?